July 2023:
Größere Banken - große Gefahr?
Aktuell scheinen die Banken gesund. Die Bankenkrise ist vorbei. Allerdings sind Wirtschaftsforscher sich einig: Das gilt nicht für immer und ewig. Was haben wir zur Vorbeugugng gelernt?
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Banken, die man in der Kriße staatlich retten muß, weil sie 'to big to fail' sind? Im Konkursfall eine ganze Weltwirtschaft mit sich reißen würden? Das sollte es eigentlich nie wieder geben. Gibt es aber - mehr denn je. Das zeigt eindrucksvoll die kürzlich vollzogene Not-Fusion der beiden größten Schweizer Banken. Auch in der Eurozone graßiert die Banken-fusionitis.- Ein Beitrag füreine Plusminus-Ausgabe des HR vom Herbst 2023
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Sommer 2018 :
Story: 10 Jahew nach dem Crash
45 Minuten: Zusammen mit Thomas G. Becker entstanden: eine Rückblick auf die größte Börsenkrise der Neuzeit - und die Frage, ob sie wieder aufflammen kann.
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Die Pleite einer einzigen Bank in den USA, ausgelöst durch eine in Amerika geplatzte Immobilienblase, hat die Weltwirtschaft durchgeschüttelt wie kaum ein anderes Einzelereignes vorher. Zehntausende Deutsche verloren ihre Altersvorsorge, ihren Job, hunderttausende mussten in Kurzarbeit um ihre Zukunft zittern. Auch die folgende Eurokrise in vielen Südeuropäischen Ländern hatte hier ihren Auslöser. Bis heute herrscht noch nicht wieder völlige Normalität. Die historisch niedrigen Zinsen sind nur die offensichtlichste Spätfolge. 10 Jahre ist das nun her. Anlass für eine 45 minütige Story, die ich zusammen mit meinem Kollegen Thomas G. Becker monatelang zusammengetragen habe. Der Rückblick in die Vergangenheit wurde gleichzeitig zur spannenden Warnung für Zukunft und Gegenwart. Die nächste Krise kommt gewiss. Fraglich ist nur, was dann genau die Ursache sein wird - und wie schlimm es beim nächsten mal wird.
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Ab hier wird es 'historisch': Als in den USA die Lehmann-Pleite akut wurde, meinte der Leiter der Wirtschaftsredaktion des WDR zu mir: Du machst doch immer so komplizierte Geschichten. ("Ja") Du hast doch nen Schwager bei der Bank. ("Ja, warum?"). Wir haben hier niemanden, der sich um Banken gekümmert hat - mach Du das mal.
So begann eine Phase, in der ich von vielen hochkarätigen Wirtschaftsexperten viel lernen konnte, vor der Kamera immer wieder zum Erklärbär wurde, mit teils wirklich kreativen Ideen für Bilder zur komplexe Materie und oft einigem Unterhaltungswert. Das war schon eine spezielle Zeit. Ausnahmsweise in chronologischer Reihenfolge:
Oktober 2008 :
Explosive Bank-Produkte.
Wie konnte es passieren, dass die einstmals stolzen Symbole wirtschaftlicher Macht zu jämmerlichen Bittstellern wurden ? Für Plusminus habe ich mich in das moderne Finanzwesen hineingearbeitet - und bin auf 'cds' gestossen.
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Ein relativ neues Finanzinstrument, mit dem die Banken eigentlich ihre Risiken absichern wollten. Doch aus Versicherungen wurden Verunsicherungen. CDS wurden zum Brandbeschleuniger der Finanzkrise. Dieser Film wurde 2009 mit dem zweiten Journalistenpreis der PSD-Bank ausgezeichnet.
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November 2008 :
Frisierte Bank-Bilanzen
Politiker aller Parteien versprechen aktuell, was viele Wirtschaftsforscher fordern: Banken müssen bessen reguliert werden, das von Ihnen eingegangene Riskiko muss transparenter werden. Doch es passert: das Gegenteil:
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... die neue Regulierung sorgt dafür, dass Banken ihre Risiken künftig noch besser verstecken können. Dies erklärte mir der 'Pabst' der deutschen Rechnungsprüfer... und um das Prinzip dem Zuschauer zu erklären, habe ich dann erst mal eine Boutique eröffnet :-).
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Mai 2009:
Böse Banken, Bad Banks!
Um künftige Finanzkrisen zu vermeiden, fordert die Politik künftig vor allem Transparenz und Kontrolle der globalen Finanzwirtschaft. Zur Behebung der jetzigen Krise werden Risiken aber erst einmal gut versteckt: In Bad Banks...
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- und in den Bilanzen. Da wundert es kaum, dass auch bei den Plänen zur Neuordnung der globalen Finanzkontrolle die Transparenz unter die Räder kam. Ein kleiner 'Rundumschalg' aus gegebenem Anlass!
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März 2009:
Nächste Krise: Staatsbankrott
die gröbste Phase der Bankenkrise schien gemeister, da ergab sich im Gespräch mit Prof. Max Otte eine interassente Frage: Was bedeuten die Kosten der Bankenrettung und der kräftigen Wirtschaftskrise für die Staatsfinanzen? Gerade für die schwächeren südlichen Staaten des Euroraumes. Ein Beitrag mit prophetischem Potential:
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Die Prophetische Qualität dieses Beitrages war im Nachhinein fast schon beängstigend. Anfang 2010 hätte man exakt den selben Film als 'brandaktuell' erneut senden können. Es Begann die große Eurokrise, welche die EU noch Jahre beschäftigen und am Ende in die große Niedrigzinsphase münden sollte Die Vorhersage der Eurokrise - von Prof. Max Otte getroffen, von mir verfilmt.!
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April 2010:
Neue Währung für die Welt?
Euro und Doller sind durch Banken- und Staatsschuldenkrise unter Druck geraten. Manch einer hält modernes Geld, FIAT-Geld, ohnehin für eine Fehlkonstruktion ohne Wert. Doch selbst wenn das übertrieben ist, denken auch seriöse Ökonomen darüber nach, wie man das Geld stabiler gestalten könnte
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Während die EU mit Milliardenkrediten erst Banken und dann diverse Mitgliedsstaaten rettet, während die amerikanische aber auch die europäische Zentralbank alte Schulden mit neuen Schulden bezahlt und dabei eifrig frisches Geld 'drucken'*, präsentieren Wirtschaftsexperten aber auch Banker Lösungsvorschläge, die so revolutionär wie antiquiert wirken: die Golddeckung: Und auch wenn es künftig nicht unbedingt Gold sein muss, mit dem die Währungen abgesichert werden (andere Rohstoffe würden den selben Zweck erfüllen) habe ich eine kleine Zeitreise unternommen um diese neue alte Methode der Geldwertsicherung vorzustellen. übrigens: Der Film wurde mit dem deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2011 ausgezeichnet.
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März 2011:
Steueroasen, ein Dauerthema
Wenn die EU mit Steuermilliarden Banken retten muss, dann ist um so ärgerliche, dass viele wirklich reiche Menschen keine Steuern zahlen - weil es ihnen zu leicht gemacht wird, Steuern zu vermeiden. Ein altes Thema - immer wieder aktuell. Allerdings in diesem Fall besonders. Denn Steuerflucht gehört sogar zu den Auslösern der großen Eurokrise.
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Die EU hat nun den Rettungsschirm für mittlerweile drei Eurolände über das Jahr 2013 hinaus verlängert und dafür noch einmal viele Milliarden bereitgestellt um nicht nur die betroffenen Ländern sondern auch die Banken zu retten. Aber wurden auch die wichtigsten Ursachen der Banken- und Eurokrise bekämpft? Für PLUSMINUS habe zusammengetragen wie sehr Steuerhinterziehung und Steueroasen zu den Krisen beigetragen haben. Um das zu illustrieren, ließ unsere Grafikabteilung das Geld sehr elegant auf Reisen gehen : - )
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August 2011:
Spekulieren auf die Rettung!
Mit immer neuen Beschlüssen und Maßnahmen beschloss die EU Rettungsmaßnahmen für kriselnde Euroländer. Die Bürger übernahmen Risiken - mit denen Spekulanten vorher Geld verdient hatten. Weil die Rettungsmaßnahmen vorhersehbar waren, konnte man darauf schon wieder lukrativ Wetten, (=spekulieren). Ein böser Verdacht dem ich dann im Selbstversuch als wahr erlebte.
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Sind EU-Eurorettungsgipfel nicht perfekte Gelegenheiten für Spekulanten mit ziemlich geringen Risiko Geld weiter zu mehren? Im Auftrag von Plusminus habe ich mich tatsächlich mal als Spekulant versucht. Habe auf das gewettet, was beim letzten EU-Gipfel zu erwarten war. Danach habe ich mich sehr geärgert, dass ich kein echtes Geld riskiert habe. Denn das Risiko war klein, der Gewinn dagegen groß.
Hier leider kein Video, nur:
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Oktober 2011:
Wer wird beschirmt?
Die EU hat beschlossen, mit einem Hebel noch deutlich mehr Geld in den Rettungsschirm zu stecken. Das Risiko tragen die Steuerzahler. Aber wer wird hier eigenltich 'beschirmt' Genaugenommen nicht die Staaten, sondern ihre Gläubiger
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Ein Schweizer Bankenexperte, Professor Harald Hau, erklärt, warum dies Geld weniger die Griechen oder andere Europäer vor irgend etwas schützt, sondern vor allem die 'oberen Zehntausend' dieses Planeten, die ihr Geld in Staatsanleihen angelehgt hatten. Wenn man wirklich die Bürger Europas schützen und eine neue große Bankenkrise verhindern will, gäbe es seiner Auffassung nach für den Steuerzahler sehr viel günstigere Möglichkeiten - die von der Politik bislang aber nicht genutzt werden.
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November 2011:
Europas BadBank
Die Eurorettungs-pakete, um die in Brüssel und Berlin immer wieder gestritten wird, sind in Wahrheit nur die Spitze eines Eisberges.
Manche Kritiker meinen, die EZB werde allmählich selbst zur Bad Bank
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Denn im Stillen hat die europäische Zentralbank EZB noch viel mehr Milliarden an die Krisenländer vergeben.
aSo baut sich fernab jeglicher demokratischer Kontrolle ein Milliardenrisiko auf, für das im Ernstfall auch die Steuerzahler haften müssen. Ein Bericht für eine PLUSMINUS-Ausgabe des WDR.
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Mai 2012:
Eine Gelddruckmaschine namens ELA
Wenn jede Menge Rechnungen zu bezahlen sind aber der Geldbeutel leer und das Konto im Minus ist, dann möchte wohl jeder gerne sein eigenes Geld drucken können. Das dürfen in Europa allerdings nur Notenbanken - in Ausnahmefällen. Die werden allerdings gerade fast schon zur Regel
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Auch Notenbanken dürfen nur genau so viel Geld drucken, wie die EZB es Ihnen erlaubt. Es sei denn, es liegt ein akuter Notfall vor. Dann darf eine staatliche Notenbank auch im Alleingang Euros erschaffen. Zum Beispiel um damit Banken zu retten. Was in den Statuten der EZB aber nur für echte Ausnahmen und kurzfristig erlaubt ist, droht in einigen Staaten tatsächlich zur Regel zu werden - das Risiko tragen am Ende die Steuerzahler aller EU-Länder und zwar zustätzlich zum Risiko der Rettungsschirme.
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April 2012:
Schattenbanken auf dem Vormarsch:
Wichtigste Lehre aus Finanz- und Bankenkrise: Wir brauchen bessere Regulierung. Weil die Finanzwelt sich aber ungern regulieren lassen will, verlagert sie ihre Geschäfte in den Schatten der Regulierung, in Schattenbanken. Die Deutsche Bank ganz vorne dabei.
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Was Schattenbanken sind, wie sie funktionierne und warum sie auf lange Sicht für die Märkte gefährlich werden können. Das war das Thema. Und ein internes Papier der deutschen Bank half mir sehr gut, zu erklären, wie genau eine Bank es anstellt, dass ihre Geschäfte vor der Bankenaufsicht verborgen werden. Darum spielt auch der damalige Bankchef Josef Ackermann in diesem Film eine durchaus bedeutsame Rolle. Genau wie die Grafiken von Goetz Maximilian und eine Reise nach Wilmington Delaware. Der Film wurde übrigens mit dem deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet - vergeben vom Bundeswirtschaftsministerium.
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April 2012:
Unvorstellbare Summen.
Während das Bundesverfassungsgericht über den ESM nachdenkt, Spanien immer tiefer in die Krise rutscht, Ökonomen sich streiten, wie man die Krise am besten eindämmen könnte..... habe ich noch einmal versucht deutlich zu machen, um welche Summen es dabei geht..
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Und weil man sich die Milliarden kaum vorstellen kann, haben wir erst mal ausgerechnet, wie viel Geld es wohl ergäbe, wenn man auf einer klassichen Europalette Mannshoch 100 Euro scheine stapelt. Wie viele Paletten bräuchte man wohl für die in der EU beschlossenen Summen? Wie viele LKW um sie zu transportieren? Die Rechnung war penibel genau und das Ergebnis mit computer-Animation ins Realbild übertragen war .... gelinde gesagt eindrucksvoll.
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Oktober 2014: Darkpools! Nein, das sind keine dunklen Schwimmbecken - es geht mal wieder um Banken und ihre Geschäfte. Seit 2008 beschäftige ich mich ja regelmäßig und intensiv mit der Finanzwirtschaft. Und immer wieder mit der Frage ob in dieser Branche inzwischen wirklich die Transparenz herrscht, die uns 'Bankenrettern' (also Steuerzahlern) seit der Finanzkrise immer wieder versprochen wird. Und immer wieder finden sich neue Bereiche, in denen die Finanzwirtschaft inzwischen sogar verstärkt das Dunkel der intransparenz sucht. Nun auch im Börsenhandel. Denn genau darum geht es bei Darkpools: Börsengeschäfte im Dunklen abwickeln zu können, dort wo nicht einmal mehr die Börsenaufsicht wirklich hinschauen kann. Nach den 'Schattenbanken' also jetzt: 'Schattenbörsen'. Dieser Film ist übrigens 2015 mit dem Fernsehpreis des deutschen Derivateverbandes ausgezeichnet worden. Video
Mai 2015: Ein Bankenmärchen Es gibt Geschichten, die kann man nur mit einer gehörigen Portion Ironie erzählen. Zum Beispiel die, von einer kleinen österreichischen Bank, die von größenwahnsinnigen Politikern auf Wachstumskurs geschickt wurde. Noch schlimmer aber: Eigentlich war schon zu Beginn der Geschichte für jeden, der auch nur einen Funken Verstand im Kopf hatte, offensichtlich, dass dies Wachstum auf tönernen Füßen stand. Aber weil ein Staat für die Schulden der Bank zu haften versprach, liehen andere Banken der künftigen Pleitebank jede Menge Geld. Und heute, nachdem die EU eigentlich längst beschlossen hat, dass nicht die Staaten als erstes zur Bankenrettung verpflichtet sind, sondern zunächst einmal diejenigen haften sollen, die dem Pleitekandidat mit der Hoffnung auf gute Gewinne Geld geliehen hatten ? Wer schreit jetzt am lautesten danach, der Staat müsse haften ? Auch wenn der daran pleitegehen würde ?
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April 2017:Risko durch Target-Salden: Im globalen Handel werden schon lange keine Geldscheine mehr hin- und hergeschickt, sondern Zahlen im Computer verschoben. Und innerhalb des Euroraumes auf spezielle Art. Wenn ein italiener in Deutschland etwas kauft, bucht die deutsche Bundesbank auf ein bei Ihr geführtes italienisches Konto den Kaufpreis als Minus. Wenn ein Deutscher etwas in italien kauft - als Plus. Weil aber viele Südlander viel mehr bei uns kaufen, als wir bei Ihnen, stehen die Konten mit Milliarden im Minus. Das sind die Target-Salden. Für die EZB ein Buchungsposten ohne jede Bedeutung, für Kritiker ein Riesiger riskanter Dispo-KRadit Was da läuft und was da droht, eklärte ich Hilfe eines Trickzeichners aufwendig für PLUSMINUS vom MDR VIDEO
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