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Von Abgasproblemen, Dieselbetrug bis Verkehrswende

Das Dauerthema: KFZ-Verkehr Benzinverbrauch, Klimaschaden, Abgase, das beschäftigt mich seit Jahrzehnten. Selbst der inzwischen historische VW-Skandal ab 2016 hat eine eigentlich jahrzehntelange Vorgeschichte. Sie findet sich auf dieser Seite.


Bild: Landschaft in Patagonien

Juni 2022: E-Fuel - wozu und woher?

Egal ob FDP, CDU, CSU - die AFD ohnehin - wer die Energiewende kritisiert, den angeblichen Zwang zu Wä;rmepumpen, E-Mobilen, der setzt auf TechnologieOffenheit Man kann doch auch mit Wasserstoff heizen. Beim Verkehr auf synthetische Kraftstoffe setzen, auf e.fuel' Lasst die Industrie mal machen, die findet schon den besten weg. Wirklich ?

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Das E-Mobil soll die Zukunft sein. Warum aber setzt Porsche darauf, am anderen Ende der Welt, am Kap Horn, künstliches Benzin aus Windkraft herzustellen? Auf den ersten Blick wirkt das wie eine Ausflucht, ein Versuch, den dreckigen Verbrennungsmotor in die Zukunft zu retten. Bei genauer Betrachtung aber zeigt sich: Wir werden diese Kraftstoffe brauchen! Allerdings: Es wird niemals genug davon geben, um wirklich die Mehrzahl von PKW damit zu betreiben. Oder gar damit zu heizen. Wir werden sie trotzdem brauchen: Vielleicht ja wirklich fü;r Oldtimer-Porsche, auf jeden Fall aber fü;r Schiffe, Flugzeuge und andere Anwendungen, bei denen Batterien noch lange viel zu schwer sind. Damit könnten Länder wie Chile künftig eine ähnliche Rolle spielen wie heutige Emirate. (VIDEO ansehen)

Strohballen

Dezember 2020: Verpasste Chance für Klimaschutz:

Elektroautos gehört die Zukunft. Doch selbst wenn das Verbrenner-Aus der EU irgendwann wirklich kommt. Die bis dahin verkauften Verbrenner werden noch jahrzehntelang fahren. Auch diese Altflotte könnte klimafreundlicher werden. Könnte.

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Es wäre nicht nur sinnvoll, deren Treibhausgasausstoß deutlich zu senken. Es wäre auch relativ einfach möglich. Indem man einen wachsenden Teil des Treibstoffes aus Pflanzen klimaneutral produziert. Das Bundesumweltministerium arbeitet gerade an der neufassung eines entsprechenden Gesetzes. Doch das wird die verstärkte Nutzung von Biotreibstoffen eher behindern als fördern. Die Argumente, die dafür vorgebracht werden, sind wenig plausibel - eine Chance für Klimaschutz wird vertan, wie ich für ARD Plusminus vom MDR zeigen konnte: (VIDEO ansehen)

Display in einem Hybridfahrzeug

Januar 2019: Allheilmittel Elektromobil?

Zu dieser Zeit war noch nicht absehbar, wie schnell Technik und Energiemix die E-Mobile wirklich zur besten Alternative macht - aber es war schon klar, dass der Verbrenner noch länger Überleben wird. Zu dieser Zeit war eine gewisse Technolofieoffenheit noch sinnvoll:

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Fahrverbote? Tempolimit? Die Bundesregierung will so etwas unbedingt verhindern. Elektromobilität soll für bessere Luft in Städten sorgen. Elektronatrieb wird zum Hype! Doch solange mehr als die Hälfte unseres Stromes nicht aus erneuerbaren Quellen stammt, solange Batterien energieaufwendig in China produziert werden, sind sie noch nicht das Allheilmittel. Ehrlich: Würden die Hersteller etwa Diesel-Antriebe wirklich so sauber und sparsam bauen wie es möglich wäre - ohne Betrugssoftware, könnten selbst sie noch lange Jahre sinnvoll genutzt werden. Auch Hybridantriebe oder ganz andere Lösungen, erst recht bei LKW und Bussen. Wir sollten alle verfügbaren Antriebe nutzen - und nicht so tun, als könnten wir ab sofort einfach alle elektrich fahren. (VIDEO ansehen)

Reporter vor Toyota

August 2017: Diesel-Abwrack-Prämie:

Nicht nur VW hat bei Abgasen geschummelt, das waren fast alle Hersteller. Und nun versuchen Sie mit einer cleveren Marketing-Masche daraus ein neues Geschäft zu machen.

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Nach dem Dieselgipfel, dessen Ergebnisse die allermeisten Experten für eine weitere Mogelpackung halten, werben die Autokonzerne nun mit einer Diesel-Abwrack- oder Umweltprämie. Eine auf dem Papier teilweise üppig wirkende Prämie soll Besitzer von Alt-Dieseln dazu bringen, den Wagen gegen ein moderneres, sauberes Modell einzutauschen. Die Besitzerin eines Alt-Diesel gab sich als meine Ehefrau aus und gemeinsam besuchten wir Händler um festzustellen, ob das wirklich ein gutes Geschäft sein könne, oder doch nur für Händler und Hersteller von Neuwagen. Das Ergebnis sehen Sie hier als VIDEO. (VIDEO ansehen)

Vorspanntitel: ARD Exklusiv

2018 Der große Abgasskandal

Diesel sind extrem sparsam, stoßen deutlich weniger CO2 aus als Benzinmotoren, eigentlich perfekt. Leider erzeugen Sie einige andere Schadstoffe, die man mit Abgasnachbehandlung, Katalysator, Harnstoffeinspritzung aber gut reduzieren kann. Allein: Das mit dem Harnstoff wollte man dem Fahrer nicht wirklich zumuten, technischen Aufwand reduzieren, darum nutzten die Hersteller mehr oder weniger gut getarnte Abschalteinrichtungen, mit denen auf Prüfständen saubere Abgase vorgetäuscht und in echter Fahrt dann doch ordentlich Dreck emittiert wurde. Ich hatte schon sehr früh davon erfahren, denn ich kenne den Urvater der deutschen Abgasgesetzgebung seit Jahren. Er war auch an der Aufdeckung dieses Skandals entscheidend beteiligt. Wer die ganze Geschichte noch einmal zusammengefasst betrachten möchte: Hier mein 30-Minuten langes ARD Exklusiv aus dem Jahr 2018. Ein wie ich finde ziemlich gelungener Film ARD Exclusiv: Keine Luft zum Atmen

Diesel-Nachrü;stung Ein Nachtrag zu ARD-Exklusiv in WDR markt: Die Automobilindustrie versucht den Imageschaden mit mehr oder weniger freiwilligen Software-Updates zu beheben. Die bringen kaum Besserung. Es ginge viel besser. Eine echte Lö;sung für praktisch alle Euro5 und 6 Fahrzeugen: Nachrü;stung eines Adblue-Systems, das von einem Zulieferer entwickelt wurde und durch eine kleine, clevere Modifikation sehr viel effizienter Arbeitet als die in manchen Wagen schon ab Werk verbauten Harnstoff-Systeme. Damit das serienreif und in großer Stü;ckzahl produziert wird, mü;sste die Politik eine solche - echte - Nachrü;stung forcieren. VIDEO

Auspuff im Straßenverkehr

All das war in Warheit nicht neu: Ich selbst hatte schon im Jahr 2000 mit Hilfe des selben Experten, damals noch Chef der Verkehrsabteilung im Umweltbundesamt genau solche Abschalteinrichtungen öffentlich bekannt gemacht. TEXTPDF

Spätestens 2003 war der erste systematische Abgasbetrug durch Motorsteuerung von Axel Friedrich lückenlos dokumentiert und von mir in ARD MONITOR prominent publiziert ! VIDEO

Diesel-Abwrack-Prämie: Heute historisch: Damals ganz aktuell: Ein Gericht hat erstmals eine deutsche Großstadt dazu verurteilt ab Anfang 2018 das Stadtgebiet fü;r Dieselfahrzeuge zu sperren. Ä;hnliche Klagen laufen in vielen Stä;dten. Ich habe fü;r PLUSMINUS den damals noch sehr aktuellen Stand in Sachen Diesel-Fahrverbote zusammengefasst. Und zwar in zwei Filmen. Zunä;chst zu den Urteilen in Bezug auf Fahrverbote: VIDEO und dann zu den damals bereits von Axel Friedrich vorgenommenen Messungen an Diesel-Fahrzeugen, die offiziell NICHT mit Betrugsoftware ausgestattet waren - aber trotzdem sehr viel mehr Stickoxid ausstoßen als erlaubt: VIDEO

Fahrverbote für Diesel? Nicht nur VW hat bei Abgasen geschummelt, das waren fast alle Hersteller. Und nun versuchen Sie mit einer cleveren Marketing-Masche daraus ein neues Geschäft zu machen.", "text" => "Nach dem Dieselgipfel, dessen Ergebnisse die allermeisten Experten für eine weitere Mogelpackung halten, werben die Autokonzerne nun mit einer Diesel-Abwrack- oder Umweltprämie. Eine auf dem Papier teilweise üppig wirkende Prämie soll Besitzer von Alt-Dieseln dazu bringen, den Wagen gegen ein moderneres, sauberes Modell einzutauschen. Die Besitzerin eines Alt-Diesel gab sich als meine Ehefrau aus und gemeinsam besuchten wir Händler um festzustellen, ob das wirklich ein gutes Geschäft sein könne, oder doch nur für Händler und Hersteller von Neuwagen. Das Ergebnis sehen Sie hier als VIDEO

KFZ, Abgase, Spritverbrauch und Klimaschaden begleiten mich über Jahrzehnte. Einige historische Artikel, schon vor Jahrzehnten online gestellt, lasse ich am Ende dieser Seite einfach wieder hängen. Aber: Ein Highlight aus dieser Zeit lasse ich hier doch noch promient stehen. Alt, aber heute noch sehenswert!

2005 Zwei Visionen der Zukunft

Die OECD hatte Verkehrsexperten aller Mitgliedsländer ein Studie erstellen lassen, in der Untersucht wurde, wie Verkehr sich entwickelt - und wie man das besser gestalten könnte.

Laut vor der Haustür

Axel Friedrich vom Umweltbundesamt lud mich als Gastredner zur abschließenden Sitzung des Gremiums ein - und wir hatten die Idee, das Thema mal sehr plastisch öffentlich zu demonstrieren. Daraus entstanden zwei Beiträge für das WDR-Magazin Dschungel.

Teil 1. Wie wird sich der Verkehr entwickeln, wenn man weiter macht wie bisher. Das war ein Szenario der OECD. Wissenschaftlich ausgearbeitet über 30 Jahre ergab sich die simple Formel: Mehr Autos, mehr Straßen, trotzdem mehr Stau. Wir inszenierten dies als 30 Jahre im leben von Otto. Und weil es zum größten Teil in damals weit entfernter Zukunft spielte, mussten wir uns überlegen, wie die wohl aussehen würde.

Auspuff im Straßenverkehr

Wir entwickelten die damals noch üblichen Handies zu Geräten weiter, die zwar bis hin zum am Ende gar virtuellen Display selbst heute noch Science-Fiction sind, heutige Navis und Smarthpones aber überraschend ähneln. Nur Ott, dem Erging es in diesem Szenario nicht wirklich gut. VIDEO

Teil 2. Wie sich der Verkehr besser entwickeln könnte. Die Experter der OECD hatten da einige Ideen: Mit attraktiverem ÖPNV, verteuertem Automobil, intelligenter Verkehrsführung! Auch das ubertrug ich in eine Art Spielfilm mit dem fiktiven alternativen Leben des Otto. Hier nahmen wir nicht nur das Smartphone vorweg, sondern Funktionen, die heute in mancher App oder gar Google maps bereits verfügbar sind. Bei uns optisch schlichter aber dafür deutlich konsequenter. Die Autos der Zukunft waren bei uns übrigens auch schon sprachgesteuert. Und nein, keine Überraschung, Otto geht es hier am Ende doch tatsächlich besser :-) VIDEO

2007: ARD Plusminus Benzinverbrauch in der Praxis: Damit ein Autokä;ufer den Verbrauch verschiedener Wagentypen miteinander vergleichen kann, mü;ssen die Hersteller den Durchschnittsverbrauch nach der einheitlichen Euronorm angeben. Doch die ist in der Praxis kaum zu erreichen. Das weiß aber fast jeder und addiert in Gedanken ein bißchen hinzu.In einer online-Datenbank haben die Besitzer von mehr als 80.000 Fahrzeugen ihren Verbrauch genau dokumentiert- und eine Auswertung dieser Daten zeigt, wieviel die Autos tatsä;chlich verbrauchen. Und: wie unterschiedlich die Abweichungen von der Euronorm je nach Wagentyp ausfallen: Text PDF

Bild: Bordcomputer-Test

2008 WDR Markt Ü;brigens: Bordcomputer mogeln: Fü;r die 'TESTER' habe ich die Bordcomputer von mehr als 40 Pkw einem umfangreichen Praxistest unterzogen: Wird der tatsä;chliche Spritverbrauch errechnet oder sind die Angaben geschö;nt? Text pdf

2005: WDR markt Damals hatte ich festgestellt: Echte Spritsparer ? Fehlanzeige PDF2005 eine traurige Wahrheit. Um so trauriger, als ich schon im Jahr 1988 (!)fü;r einen Galobus-Beitrag auf dem VW werksgelä;nde einen modifizierten Polo-Prototyp fahren durfte, der ganz ohne Leichtbau ä;hnlich sparsam war, wie der erst viel spä;ter gebaute 3 Liter-Lupo. Aber der war fü;r die meisten ohnehin zu klein. Schon im Jahr 2000 hatte ich mich auf dem Pariser Automobilsalon gefragt: Wo bleibt der 5-Liter Passat? PDF

Solange Elektroantriebe noch wenig Reichweite bieten, setzen viele ja auf den HybridantriebEr sorgt fü;r geringere Abgase und teilweise tatsä;chlich auchgeringeren Verbrauch. Heute weit verbreitet, gerade in Wagen aus Japan. Merkwü;rdig aber: Schon 1988, gleichzeitig mit dem oben erwä;hnten Spar-Polo, konnte ich in Wolfsburg auch einen Hybrid-Golf probeweise fahren. Seine damaligen Verbrauchswerte sind mir nicht bekannt. Nun verkaufen Toyota und Honda seit einigen Jahren extrem sprsame Hybridfahrzeuge bereits weltweit in großer Stü;ckzahl - da haben deutsche Hersteller wohl eine Chance vertan. Als kleiner Beweis dafü;r, der Scan eines VW-Dokumentes von 1991 pdf